DISKURSKONZERT TA LYRIKA
»THEODORAKIS GRÜSST DEN
SCHATTEN CHE GUEVARAS«
Lyrische Lieder gegen den Strom

Poesie: Tassos Livaditis • Komposition: Mikis Theodorakis
Übersetzung, Gesang und Moderation: Mischi Steinbrück

Musikalische Neubearbeitung:
Eleni Valentis: vocals, Epaminondas Ladas: guitar, bouzouki, Laja Genc: piano
Beate Starken: cello, Michael Küttner: drums, percussion



weitere Videoclips aus:
MP4 / 2,3 MB / Lied 2 MP4 / 1,5 MB / Lied 3 MP4 / 3,8 MB / Lied 5
Videoclips: Klaus Genske
Audioclip aus: "Klagt der Regen ein Lied" / 2:49 - 2,5 MB


Die Konzertagentur Merkle schreibt über Ta Lyrika:
» ... ein Theodorakis-Abend, innovativ, provokant und tröstlich.

Auf der Grundlage des originalen Liederzyklus „Ta Lyrika“ holen Mischi Steinbrück und eine Gruppe exzellenter Musiker/innen Theodorakis aus der in Deutschland üblichen, mit Griechenland-Nostalgie und Revolutionsromantik gepolsterten Gemütsecke heraus.

Von vorsichtigen Neuarrangements bis hin zu expressiven Improvisationssoli reichen die musikalischen Architekturen. Die Liedübersetzungen Mischi Steinbrück‘s loten die dunkle, christlich-mystische Poesie Livaditis‘, des Autors der Liedtexte aus. Voll verständlich werden sie durch die Erhellung des historischen Hintergrundes.
Michael Küttner, der weltbekannte Schlagzeug- und Perkussionsartist, Epaminondas Ladas, Gitarrist und aufgehender Stern am deutschen Bouzouki-Himmel, Beate Starken am Cello, daheim in Klassik ebenso wie in Improvisations- und Weltmusikklängen, Laia Genc, die preisgekrönte, brillante, europaweit bekannte, junge Jazzpianistin, Eleni Valentis, zart und warm, mit der elegantesten Stimmführung aller junger Weltmusiksängerinnen und Mischi Steinbrück, die deutsche Theodorakis-Sängerin schlechthin, sie alle steigen ab ins Bergwerk der Geschichte des griechischen Bürgerkriegs:
bittere Wahrheit, endloser Schmerz, Verrat und Depression setzen ein Liedwerk frei, das Zeugnis ist für die Unbesiegbarkeit menschlicher Hoffnung auf Liebe und Gerechtigkeit.«


DISKURSKONZERT


Wer die Originalaufnahmen aus dem Jahre 1977 kennt,wird einige Lieder nicht wiedererkennen, obwohl die Melodien als kleinster gemeinsamerNenner immer vollständig erhalten blieben. Denn anknüpfend an den thematischen Diskurs, verorteten wir die Ereignisse der Geschichte nun auch musikalisch. Dies führte zu Rückgriffen auf sehr alte Formelemente, zu Aussparungen im Einsatz der bei Theodorakis sehr populär verwendeten Instrumente, zu neuen Rhythmisierungen und spannenden Reharmonisierungen. Elemente des Jazz, die sparsame Wiedereinführung des Bouzouki, ja sogar Anklänge an epirotische (Region in Westgriechenland) Trauergesänge konturieren einzelne Lieder wesentlich schärfer. Doch geht es nicht um die betörende Wirkung exotischer Klänge. Vielmehr ermöglicht die Distanz zum Fremden den eigenen, bewußten Zugang zu den schweren Themen.


PROBENFOTOS
Premierenfotos finden Sie unter: Presse «Ta Lyrika»

 

 



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